Im Rahmen der Verlängerung der Leistungsverträge im Sozialen Bereich zwischen der Stadt Bielefeld und den Freien Wohlfahrtsverbänden hat die Ampelkoalition der Stadt Bielefeld die Kostenbeteiligung für die Gehälter der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter auf den Stand des Jahres 2009 eingefroren.
In der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 10. Januar 2012 kommentierte die SPD-Abgeordnete Barbara Schneider diese Entscheidung mit den Worten “Die Zeit der Geschenke ist vorbei.”
Die Leistungsverträge zwischen der Stadt Bielefeld und den Trägern der Freien Wohlfahrtspflege sind zu den befürchteten Konditionen verlängert worden. Die Mittel werden auf dem Stand des Jahres 2009 eingefroren. Die damit wahrscheinlich verbundene mittelfristige Schließung durch ein langfristiges Ausbluten durch eingefrorene Leistungsverträge ist kontraproduktiv. Begegnungszentren müssen sich aus heutiger Sicht weiterentwickeln, stellen aber einen wichtigen generationenübergreifenden Anlaufpunkt im Quartier dar.
Am 25. Mai 2011 hat in Bielefeld eine Veranstaltung des Bielefelder Seniorenrats zum Thema “Zukunft der Begegnungszentren in Bielefeld” stattgefunden.
In den vergangenen Wochen wurde in den Medien immer wieder über die drohende Schließung dreier Begegnungszentren des evangelischen Gemeindedienstes berichtet. Die Seniorenrat der Stadt Bielefeld nahm diese Berichterstattung zum Anlass, um sich auf einem Fachtag breit angelegt mit dem Thema Zukunft der Begegnungszentren in Bielefeld zu beschäftigen.
Seit gut einem Jahr blogge ich jetzt fast jede Woche zu den Themen Sozialarbeit, Konzeptentwicklung und Qualitätsmanagement im Dritten Sektor. Aus diesem Anlass möchte ich meinen heutigen Beitrag nutzen, um kurz mal zurückzublicken, auszuwerten, was passiert ist und den Kurs für das nächste Jahr abzustecken.

