Wie funktioniert die open-space-Methode? Zusammengestellt von Michael M Pannwitz.
Selbstevaluation ist ein spezifischer Ansatz der Evaluation mit fließenden Übergängen zum Qualitätsmanagement. Kennzeichnend ist, dass die Evaluation nicht wie im Falle der Fremdevaluation durch externe Evaluationsexperten durchgeführt wird, sondern durch jene Personen (“Praktiker”), die im Praxisfeld für die Konzeption und/oder Durchführung des Evaluationsgegenstands verantwortlich sind.
Ziel des Benchmarkings (= engl. “Maßstab”) ist der systematische Vergleich von ähnlichen Organisationen oder Organisationssegmenten, um daraus den Stand der Qualität abzuleiten und ihn als Ausgangspunkt für Verbesserungen zu nutzen. Es kommt zu einem gegenseitigen Lernen, vorausgesetzt, die Partner des Benchmarkings öffnen sich gegenseitig. Der Beste eines Segments kann im Rahmen des Benchmarkings als Vorbild für die anderen dienen. Durch den Vergleich und das Erkennen von Unterschieden kann die eigene Qualität verbessert werden und Zukunftsperspektiven geschaffen werden.
Im Gegensatz zum ISO-System stehen beim EFQM-System die Formalia nicht so sehr im Mittelpunkt, vielmehr wird versucht inhaltliche Kriterien zu definieren und diese und die daraus entstehenden Ergebnisse regelmäßig systematisch zu bewerten.
Das DIN EN ISO Modell ist das Schwergewicht unter den QM-Systemen. In keinem anderen System gibt es so weitreichende Regelungen, wie hier. Deshalb bietet dieses Modell einen guten Rahmen, in dem man sehen kann, wie weit sich Qualität regeln lässt.

